click to dismiss

Please logged in to see pending comments.

UsernamePassword

| Lost password

May 2013

Thomson Falls etc.   (published in Kenya)

May 30, 2013 by   Comments(0)

Hallo zusammen,

 

Leider ist in den letzten Tagen die Internetverbindung miserable langsam… da, aber solangsam, dass ich noch nicht einmal meine Mails checken kann. Ich hoffe, das gibt sich bald mal wieder.

 

Es wird mal wieder Zeit fuer ein paar Berichte und Fotos…

 

Samstag, 25. Mai:

Am Samstag war ich nochmal mit Hellen unterwegs… Die Tochter einer Freundin wird kommendes Jahr heiraten und an diesem Tag war die ganze Verwandschaft des Braeutigams im Hause der Braut zu Gast und hat das Geld uebergeben. Hier ist es Tradition, dass die Familie (der Vater) des Braeutigams Geld fuer die Braut zahlt. Kurze Ansprache, dann gut(aussehend)es Essen, welches Hellen und ich aber leider nicht vertragen haben.

 

Sonntag, 26. Mai:

Ein weiterer kleiner Ausflug… Mit insgesamt 12 Volunteers ging es am Sonntag nach Nyahururu (schwieriger Name, das r wird rerollt… versucht es mal) zu den “Thomson Falls”. Fuer die knappen 50 km waren wir gut 90 min mit einem privaten Matatu unterwegs! Abe res hat sich gelohnt. Wunderschoender Wasserfall (plus ein kleiner daneben)… Erst ein paar Fotos von oben gemacht, dann sind wir alle nach unten an den Bach/Fluss gewandert - oder besser gesagt geklettert. Es gibt dort zwar ein paar steinerne Stufen, aber nach ein paar Metern sind nur noch unfoermige Steine da, wo man nahezu auf jeden Schritt achten muss und sich dauernd irgendwo festhalten muss. Solche Kletterpartien liebe ich. Unten angekommen wurde es feucht… Haben Wasserfaelle so an sich… Denkt euch einen sanften Landregen herbei und zerstauebt den zu winzigen Tropfen… Theoretisch trocken, und dennoch wird man nass. Fast alle von uns wollten natuerlich so dicht wie moeglich an den Wasserfall herankommen… Das war der schwierigste Teil der Kletterpartie, denn alles war nass, rutschig, schlammig… Wie sahen wir nachher aus? Genau! Wie Dreckschweine! (Und den Tag zuvor hatte ich meine Schuhe gepuzt!) Dennoch war es super. Den Rueckweg kann ich noch immer in meinen Beinen spueren. Anstrengend und im wahrsten Sinne des Wortes atemberauben.

Marisca und ich auf dem Weg nach unten... NOCH trocken

Anschliessend war es Zeit fuer ein Mittagessen. Leider hat dies ewig gedauert... So lange, dass wir schon dachten, unser Matatu-Fahrer waere des Wartens Leid und waere ohne uns zuruckgefahren... Aber er war gluecklicherweise noch da. Der Ruckweg war stiller als der Hinweg, da alle muede waren. Da mein Haus auf dem Weg lag, konnte ich vorher aussteigen, wodurch ich einiges an Zeit gespart hatte.

 

Dienstag, 28. Mai:

Am Dienstag haben einige unserer Kinder an einem Schulwettbewerb/-vergleich teilgenommen. Je nach Kategorie stand ein Kind oder mehrere auf einer Buehne vor einer Jury und musste das gelernte vortragen. Englische sowie swahilische Texte und Gedichte sowie Lieder. Fuer meine/unsere Kinder war es das erste Mal und damit total ungewohnt. Die Aufregung hat logischerweise die Top-Platzierungen unmoeglich gemacht, aber immerhin haben wir in den einzelnen Kategorien die Plaetze 4, 5, 8, 11 und „last“ erreicht. Den letzten Platz in der Kategorie „afrikanische Sing-Taenze“. Na ja, mit nur 3 Tagen Vorbereitungszeit war das kein Wunder, die anderen Schulen waren viel zu gut! Aber sie haben es versucht!

 

Mittwoch, 29. Mai:

Mal ein anderer Tag, denn ich war nach der grossen Pause fuer zwei Stunden mit Michelle in Klasse 5. Eine Klasse mit 51 Schuelerinnen und Schuelern (zwischen 8 und 15 Jahren!) ist einfach nur angenehm (ruhig, gut situiert). Sie begruessten mich und starrten mich mit grossen Augen an. Logischerweise folgte eine Fragestunde... „Woher kommst du?“, „Gibt es in Deutschland auch wilde Tiere, wie Loewen?“, „Gibt es in Deutschland auch schwarze Leute wie uns?“, „Welches ist deine Lieblingsfussballmannschaft?“... Und vieles, vieles mehr. Es hat ihnen und mir Spass gemacht. In der zweiten Stunde stand dann aber P.E. (Physical Education) auf dem Stundenplan und es ging nach draussen auf den Platz. Die Jungs spielten wie gewohnlich Fussball, die Maedchen irgendwas anderes. Ihre Liebslingsstunde. Michelle hat seit ihrer Ankunft an Crater Primary vor zwei Wochen das Problem, dass die normalen Lehrer nicht zum Unterricht erscheinen und sie alleine mit den Kids ist. Unmoeglich, doch auf mehrfache Ansprachen hat sich leider noch nichts geaendert.

Um 11:40 Uhr (!!!) haben wir zusammen die Schule verlassen, sind kurz zu ihr nach Hause gegangen, dann zu Fuss in die Stadt. Um 14:30 Uhr trafen wir uns alle im Office und sind um 15 Uhr gemeinsam in ein ethiopisches Restaurant gegangen (dort, wo es die tollen Fruchtcocktailsgibt). Auf den ersten Blick teuer, aber ich habe im Endeffekt 500 Shilling inkl. Trinkgeld gezahlt: super leckeres Fischfilet mit Pommes, einen grossen Fruchtcocktail und eine Samoza... Da werde ich oefters mal hingehen.

 

Und letzteres auch aus dem Grund, da ich nun 2 Tage hintereinander nicht in der Schule gegessen habe und endlich mal keine Probleme mit Durchfall (sorry) habe! Heute habe ich aus diesem Grund auch mal die Schule ohne Essen verlassen. Wenn alles okay bleibt, lagen meine „Probleme“ am Schulessen und ich werde wohl nicht mehr dort essen. Lieber eine Banane einpacken oder irgendwo was kaufen.

 

Den heutigen Tag habe ich mir mal fuer Bloggen und Mails beantworten freigenommen. Ich hoffe, die Internetverbindung erlaubt dies. Fuer den Samstag habe ich mir mal gedacht ein wenig zu skypen (mit Video oder zumindest Ton).

@ Gerd: Habt ihr am Samstag Zeit? Mit Martina und Gustel?

 

So, das war es erst einmal. Weiteres folgt vielleicht nachher noch, oder am Wochenende, denn ich habe gesehen, dass Sebastian mir ein paar Fragen per Mail geschickt hat...

 

Ganz liebe Gruesse,

 

Caroline

 

PS: Wie ist bei euch das Wetter?

PPS: Ich kann hier keine internationalen Nachrichten verfolgen. (Internet zu langsam) Gibt es irgendwas interessantes aus Deutschland und der Welt?

 

 

------------------------------------------------------

 

Nachtrag (Sebastians Fragen):

- Nachrichten... Im Fernseher sehe ich quasi taeglich swahilische und ab und an auch englische Nachrichten. Allerdings nur Kenia betreffend. Auch alle Zeitungen, die es hier zu kaufen gibt, betreffen nur Kenia. In Nairobi bekaeme ich auch internationale Zeitungen. Ich habe aber noch keine Zeitung gelesen, sodass ich nicht wirklich weiss inwieweit sie bedeutend sind.

- Lebenseinstellung der Einwohner... Gute Frage. Es ist alles ziemlich schwierig hier. Selbst wenn du studiert hast, hast du nicht sicher einen Job. Es gibt einfach zu wenige Arbeitsplaetze. Daher sind viele, sehr viele, Menschen sehr arm. Wenn sie ein Haus haben, dann ist es oft nur wenige Quadratmeter gross. Aber dennoch sind die meisten Leute hier soweit zufrieden, und kommen irgendeiner Arbeit nach (Suessigkeitenstand, Haare flechten, Matatu fahren etc.). Aber was die wirkliche Lebenseinstellung angeht, so kann ich das nicht beantworten.

- interessante kulturelle Unterschiede... Hier wird meistens mit den Fingern gegessen, evtl mit Loeffel (kann ich nicht, ich benutze Messer und Gabel). Dann noch die oben genannte Gelduebergabe zur Hochzeit. Hier wird nicht einfach nur Hallo gesagt oder genickt, sondern immer "How are you?". Nichts zu sagen scheint schon fast unhoeflich zu sein. Daran habe ich mich noch nicht gewoehnt... Aber sonst, es faellt mir gerade nichts weiteres ein.

 

(0 from 0 votes)
 
Thomson Falls etc.https://www.mytripblog.org/pg/blog/clamprecht/read/287970/thomson-falls-etc
Thomson Falls etc.
 

Camilla Thon act of kindness brings back lost hope   (published in Kenya)

May 17, 2013 by   Comments(2)

Former Norwegian volunteer Camilla Thon volunteered in both the Projects Abroad Kenya conservation and care projects. Besides her hardwork, her helping nature left lives changed at the conservation project. In her quest to help she came up with the idea of donating KSHS.20,000 to each ranger at the conservation. With the whole amount summing up to more than a hundred thousand, an idea to help only one with the donation making a much longer impact was borne by one of the rangers. Tonny the head research scientist together with Njenga the conservation Manager were left with heavy task of deciding most suited candidate to receive the cash donation. The interview date was set with each candidate expected to impress the interviewers, all kinds of answers were given to the question, “what would you do with the money if you happened to receive it?” Some said they would uplift their families by building a better house and buying new clothes, another candidate had the idea of starting a second hand clothes business but the winning idea was Cecilia’s going back to school. Failing to proceed with her education due to lack of funds, Cecilia had to seek for a job to survive, her lucky star came shining when the interview panelist picked her as the winner, in the package she received a brand new laptop to help her with her studies, she also joined Kenya Wildlife training institute in Naivasha where she is enrolled in a 2 year diploma course in Wildlife Management, with all expenses catered for by Camilla.

(0 from 0 votes)
 
Camilla Thon act of kindness brings back lost hopehttps://www.mytripblog.org/pg/blog/kenya-social-manager/read/285528/camilla-thon-act-of-kindness-brings-back-lost-hope
Camilla Thon act of kindness brings back lost hope
 

erste Photos   (published in Kenya)

May 14, 2013 by   Comments(0)

, ,

Hallo zusammen,

 

eigentlich wollte ich gestern schon schreiben... Ich war im CyberCafe, aber nach 12 min war ploetzlich die Verbindung weg und kam auch nicht wieder. Daher schreibe ich jetzt mal.

 

Wochenende, 10./11. Mai:

Mein erstes Wochenende in Nakuru war... interessant...

Am Samstag war ich einige Stunden in Merica (dem Hotel mit dem Pool) und war das erste Mal schwimmen. Wasser kalt, aber nach 2 Bahnen (ca. 12m lang) war es dann angenehm. Die Sonne schien gut, zu gut... denn am Ruecken, wo ich nicht zum Eincremen dran kam, habe ich nun einen Sonnenbrand... Ist aber nur halb so schlimm. An dem Tag waren alle Liegen nur von Musungus (uns Weissen) belegt, alles Volunteers. War ganz nett.

Nebenher habe ich (wie so oft) Kiswahili gelernt. Wenn ich so weiter mache, dann sollte ich in 2-3 Wochen einem Gespraech halbwegs folgen koennen. Mein Vokabular ist schon ganz ansehnlich, nur die Struktur der Sprache ist mir noch ein Raetsel.

 

Am Sonntag wollte ich mit Helen, meiner Gastmutter, in die Kirche gehen. Sie ist Protestant, aber das war mir egal. Leider kam es ein wenig anders als geplant, wegen familiaeren Problemen. Daher setzte sie mich morgens bei einem Freund ab, mit dem ich dann zur Kirche ging (fuer um 9 Uhr). Es war... LAUT... SEHR LAUT... Die Kirche ist ein einfacher Raum, etwas zugig, mit Platz fuer bestimmt 100 Leute. Alle auf einfachen Gartenstuehlen. Es wird gesungen, gequatscht, getanzt. Und alles so laut wie in einer Disco. Vor Kurzem wurden die Lautsprecherboxen gestohlen. Und jetzt wurden die neuen eingeweiht. Voll aufgedreht, glaube ich. Leider habe ich dem Gottesdienst nicht folgen koennen (Swahili und ab und an - unverstaendliches - Englisch), aber es wird auf jeden Fall mehr ueber Opfergaben, also das Geld, geredet. Gefaellt mir persoenlich nicht so.

Zu Ende des Gottesdienstes (nach 13 Uhr) holte mich Helen dann ab und wir fuhren in die "Town" (nicht Stadt ! 300k Einwohner reichen dazu nicht). Wir tranken einen frisch zubereiteten Cocktail (Fruit Juice). Super lecker, und mit 1,30 Euro super billig. Anschliessend hatte sie zwei Gruppentreffen: Eines mit mehreren Damen aus ihrem Stamm (Kikuyu), ich hab kein Wort verstanden (eigene Sprache), aber was es alles zu Essen gab... Wahnsinn! Dort waren wir fuer knapp 3 Stunden und ich war pappsatt! Anschliessend fuhren wir wieder zu dem Restaurant von zuvor, denn dort hatte sie ein Treffen mit einer anderen Gruppe. Dem Gespraech haette ich teilweise folgen koennen (Englisch und Kiswahili), aber ich hab nicht aufgepasst. War ein anstrengender, teilweise langweiliger, aber dennoch sehr interessanter Tag, der auf jeden Fall nochmal wiederholt wird.

 

Montag/Dienstag, 13./14. Mai:

Der gestrige Montag war wieder mal sehr anstrengend, ich blieb auch bis 15:20 Uhr in der Schule. Heute dagegen bin ich direkt nach meinem Mittagessen gegangen (so sollte es jeden Tag sein). Mittlerweile fragen mich die beiden Lehrerinnen der Nursery (quasi Vorschule) regelmaessig ueber Deutschland aus. Die Unterschiede sind doch krass. Wenn ich nur an das offene Europa denke, Grenzueberschreitung ohne Probleme... Heute kam mich Carol von ProjectsAbroad besuchen um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Eigentlich wollten sie Fotos vom Unterricht machen (was ich nicht wirklich wollte), aber ich habe sie nachher nicht wieder gesehen...

 

 

So, jetzt aber noch ein paar Bilder. Ich habe noch kaum welche gemacht, sorry.

Hm, keine Ahnung wie man die hier einfuegt... Daher, schaut mal in der Kategorie Fotos nach

 

 

Ach ja, kommenden Samstag werde ich wohl mit (mindestens) zwei anderen Freiwilligen einen Ausflug in den "Nakuru National Park" machen. Muss das nachher oder morgen beim Social nochmal abklaeren.

Desweitern wurde ich von einer der Maedels gefragt, ob ich darauf das Wochenende mit zum Masai-Mara-Trip kaeme. Der wird jedes Wochenende angeboten, es muessen sich nur Leute finden, die mitwollen. Sie selber ist nur fuer drei Wochen in Nakuru, daher muss sie den Trip an dem Wochenende machen. Waere super gerne dabei... Aber... ich weiss nicht, es ist noch immer ein wenig frueh... Da der Trip mit 340 Euro doch recht teuer ist (Fr-So), werde ich ihn wohl kein weiteres Mal machen. Helen riet mir zu warten, denn ab Juli ist die groesse Wanderung der Tiere, was ein wirklich grosses Spektakel sein soll. Was soll ich also machen?

 

Ganz liebe Gruesse,

Caroline

 

 

 P.S.: Ich habe jetzt auch eine Moeglichkeit gefunden in Skype online zu gehen. Telefonieren ist weniger geeignet, da es im Internetcafe doch ab und an recht unruhig ist, aber zum Chatten kein Problem. Wenn ich online komme, dann von nun an auch immer in Skype. Ein paar Minuten hab ich immer frei :)

(0 from 0 votes)
 
erste Photoshttps://www.mytripblog.org/pg/blog/clamprecht/read/285039/erste-photos
erste Photos
 

weiter geht's   (published in Kenya)

May 9, 2013 by   Comments(3)

,

Hey,

 

nochmals beste Gruesse aus Nakuru. Es hat sich noch nicht viel veraendert...

 

Mittwoch, 8.5.:

Jeden Mittwoch treffen sich alle Freiwilligen aus Nakuru und Umgebung zum "Social". Jedes Mal woanders. Um 14:30 Uhr trafen wir uns in "Gilany's" zum Billard-Spielen. Ich habe sehr viele neue Leute kennengelernt, ein paar Leuten schon Gute Heimreiese wuenschen muessen, und auch welche kennengelernt, mit denen ich ganz sicher haeufiger was machen werde. Alle Nationalitaeten, von Kanadiern, Franzosen, Englaendern, Australier... und auch ein paar einheimische Jungs. Da die Getraenkepreise hier nur ein Bruchteil von dem betragen, was ich zu Hause gewohnt bin (90ksh fuer eine Cola, also etwa 90 Cent), kann man gerne laenger bleiben. Es wurde auch laenger. Als ich gerade gehen wollte, wurde uns (wir waren noch zu dritt) noch eine Runde vom Haus ausgegeben. Na gut, blieben wir noch laenger.... War aber keine so ganz tolle Idee, da ich schlussendlich erst gegen 20:15 Uhr heimkehrte (stockfinster, doof, wenn man nicht genau weiss, wo man aussteigen muss... habe mich aber nur um etwa 100 m verschaetzt)...

 

Donnerstag, 9.5.:

Die Schule geht ab heute wieder bis 15 Uhr. Ich blieb auch bis nach 15 Uhr, was etwas zu lang war. Normalerweise arbeiten Volunteers von 8-13 Uhr, und etwa 18 Stunden pro Woche. Die habe ich schon lange voll... Ich habe das jetzt schon zweimal angesprochen, aber mein Englisch versteht nicht jeder . Ich hoffe, dass ich das morgen geklaert bekomme, da eine so lange Arbeitszeit dazu fueht, dass ich nicht mehr viel machen kann, auch keine Vorbereitungen fuer den naechsten Tag....

Ansonsten, die Kinder sind super lieb und super suess. Wie ich schon erwaehnte, bin ich in der Nursery, also bei den Kleinen. Es koennen noch nicht alle ordentlich schreiben, manche sprechen nur wenige Worte Englisch... Das macht es schwer. Vor allen, wenn ein paar da sind, die ich sofort ein oder zwei Klassenstufen hoch schicken wuerde. Alter der Kinder, so zwischen 5 und 12 Jahren - ja! In einer Klasse. Aber theoretisch alle auf demselben Wissensstand. Ein paar der Kinder kommen aus dem Sudan oder von anderswo und haben bisher keine Schule besucht. Daher die grossen Altersdifferenzen. Das macht es nicht einfacher.

 

Ach ja, wenn mir jemand schreiben will:

Caroline Lamprecht
c/o Projects Abroad
P.O BOX 16095
NAKURU,
KENYA

Post kann aber gute 2 Wochen unterwegs sein!!

 

Fuer heute wird es nicht mehr. Ich habe noch ein paar Dinge zu erledigen, u.a. Vorbereitungen fuer den morgigen Unterricht. Ich werde mal nach (sehr) einfachen englischen Kinderliedern suchen. Und vielleicht auch etwas fuer Mathe (denke da so an verschiedene Arten von Domino wie bei uns in der Schule, oder auch sowas in der Art von Malen-Nach-Zahlen...). Hoffentlich finde ich etwas...

 

Da das Internetcafe nicht so teuer ist (2sh/min, also etwa 1 Euro pro Stunde), kann ich es mir leisten woechentlich gut 3 Mal ins Internet zu gehen. Von daher, Mails lese ich auf jeden Fall

 

 

Ganz liebe Gruesse,

 

Caroline

 

(0 from 0 votes)
 
weiter geht'shttps://www.mytripblog.org/pg/blog/clamprecht/read/284050/weiter-gehts
weiter geht's
 

meine ersten Tage in Kenia   (published in Kenya)

May 7, 2013 by   Comments(0)

Jambo!

 

Wie ihr euch sicher denken koennt, heisst dies so viel wie Hallo. Aber... das wusste ich schon lange vor meiner Abreise.

 

Sonntag, 5. Mai:

Abflug ab Bruessel um 10:50 Uhr, das bedeutete, dass wir das Haus gegen 6 Uhr morgens verlassen mussten. Hinfahrt ohne Stau etc., daher puenktlich vor Ort. Einchecken, Gepaeckaufgabe, Fruehstuck, Abschied (oh Wunder, traenenlos). Weiter auf den weiten Weg zu Gate T62, dennoch war ich noch vor Boarding-Time dort. Meinen Sitzplatz habe ich sehr schnell gefunden... direkt vor den Tragflaechen, 2 Fenster, super Blick. Leider ein wenig eng - oder genauer - etwas dicht am Sitz des Vordermanns... denn daran befanden sich kleine Fernseher (Tablets), auf denen man einige Filme schauen, die Reiseroute verfolgen und sogar Spiele spielen konnte. Habe einges ausprobiert...

@ Thomas und Jens: Ihr braucht nochmal einen Filmtip? "In Time - Deine Zeit laeuft ab"... Leider habe ich diesen erst hinter unserem Zwischenstop in Bujumbura angefangen, sodass ich ihn nicht zu Ende schaeuen konnte :(

Flug war lang, aber insgesamt okay...

In Nairobi angekommen, Passkontrolle, Gepaeck holen, dann in den Wartebereich. Dort hat mich dann (2 min spaeter) Lucy von ProjectsAbroad abgeholt. Wir fuhren mit dem Taxi etwa 20 min zu einem kleinen netten Hostel am Stadtrand von Nairobi. Wir verabredeten uns fuer 8 Uhr am naechsten Morgen zum Fruehstueck.

Mein Zimmer teilte ich mir mit einer anderen Frau und weiteren 3 leeren Betten :) Keinerlei Moskitoprobleme, sodass ich auch recht schnell eingeschlafen bin.

 

Montag, 6. Mai:

Da ich frueher aufgestanden bin als gedacht, hatte ich noch genuegend Zeit um vor dem Fruehstuck duschen zu gehen. Das tat wirklich gut, da ich noch Mueckenschutz am Koerper hatte :)

Von wegen das Fruehstueck ist klein! Es gab eine halbe Banane, einen Mangosaft, 2 Scheiben Toast, 2 Pfannkuchen, 1 Ruehrei und original kenianischen Tee (mit Milch und Zucker wirklich lecker, pur fast ungeniessbar, imho)

Anschliessend wurden wir wieder von einem Taxi abgeholt und fuhren nach Nairobi-City, um dort in ein Matatu (10-14 Sitzer) zu wechseln... Da bekam ich auch einen ersten Einblick auf den Strassenverkehr... Dieser ist - grob gesagt - grauenhaft... Aber, ich habe das Gefuehl, dass ich mich innerhalb weniger Tage daran gewoehnen werde. Linksverkehr ist kein Problem, aber es wird (von allen Verkehrsteilnehmern!) keinerlei Ruecksicht auf andere genommen.

@ Gerd: nicht zu vergleichen mit Kreta :)

Nach gut 2,5 Stunden kamen wir schliesslich in Nakuru an. Unterwegs habe ich einige Zebras und Antilopen gesehen, aber leider waren wir zu schnell fuer Fotos oder die Tiere waren zu weit weg.

Nakuru ist eine kleine Stadt mit geschaetzten 300000 Einwohnern (genau weiss man das wohl auch nicht). Im Vergleich zu der Millionenstadt Nairobi seeeehhr angenehm.

Dort ging es dann erst einmal ins Buero von ProjectsAbroad. Seltsames Gefuehl, wenn alle Blicke auf einem ruhen und (junge) Maenner einen ansprechen und es gerne haetten, wenn sie mich auf dem Moto-Taxi irgendwo hin fahren koennten :) Ignorieren ist die einfachste Moeglichkeit. Im Buero habe ich ein paar andere Leute kennengelernt und durfte ich mich kurz ausruhen. Dann ging es zusammen mit Lucy und Carol zur City-Introduction... Die wichtigsten Geschaefte und Lokalitaeten wurden mir gezeigt. Theoretisch muesste ich mich in der City jetzt gut auskennen.

Theoretisch, denn ich habe jetzt gerade eben gut eine Stunde nach dem Buero gesucht... nicht gefunden... aber immerhin das Cyber-Cafe... und dort sitzen auch noch zwei andere Freiwillige, die mir gleich zeigen werden wo das Buero ist :)

Anschliessend Mittagessen und weitere kurze Einfuehrung (was machen im Notfall etc.). Und danach ging es mit dem Matatu zu meiner Gastfamilie. Diese war leider nicht komplett da... nur das Hausmaedchen (ich glaube ihr Name ist Dianah)... Ich konnte aber schon mal mein Zimmer beziehen und mir das Grundstueck anschauen. Nett aber sehr einfach eingerichtet, im Haus sehr sauber. (Fotos folgen spaeter.) Sie haben eine etwa drei Monate alte Katze, die einfach nur Pussy genannt wird, zwei Hunde, die tagsueber in einer Art Kaninchenstall gehalten und nachts rausgelassen werden, und dann noch ein paar Huehner. Ein paar Stunden spaeter wurde das Haus dann auch voll: Helen, meine Gastmutter, ihr Sohn Eric, eine Freundin von Helen, ein weiterer junger Mann, von dem ich noch nicht weiss wie ich ihn einzusortieren habe, und meine Noch-Zimmermitbewohnerin Mille (reist in 2 Wochen ab, ist aber jetzt erst einmal ein paar Tage in Mombasa)...

Das Abendessen bestand aus typisch kenianischen Gerichten, Namen weiss ich leider nicht mehr... War aber sehr lecker (ausser der Leber, auf diese koennte ich verzichten).

Dann kurz duschen, telefonieren und noch ein wenig plaudern, Tipps von Mille bekommen, dann ab ins Bett. Im Zimmer war dummerweise recht warm, da ich das Fenster geschlossen hatte. Mal schauen, ob ich es heute mal offen lasse (bin die naechsten Naechte alleine).

 

Dienstag, 7. Mai:

Heute Morgen wurde ich gegen 8:30 Uhr von Carol am Haus abgeholt und mit dem Matatu zur Schule (Crater Primary) gefahren. Die Lehrer - wie auch alle anderen hier - sind sehr nett und heissen mich alle Willkommen. Zunaechst wurde ich in die Nursery (5-7 jaehrige) mitgenommen. Laut, Chaos, aber suess. Sie haben gerade ein Gedicht in Swahili gelernt... Methode: Nachsprechen... oder eher gesagt Nach-Bruellen :D

Die juengeren von ihnen haben dann den Raum gewechselt, ich blieb bei den etwas groesseren. Leider Gottes hatte ich fuer den heutigen Tag noch nichts vorbereitet, da ich sowieso nicht wusste, wie das ablauft. Na ja, konnte nicht viel machen... nur ein wenig Mathe und Aufgaben korrigieren. Fuer morgen werde ich aber etwas ausarbeiten, damit ich auch wirklich helfen kann. Dann gab es gege 13 Uhr noch ein Mittagessen im Staff-Room, bestehend aus Reis, Gemuese und Rind.

 

So, nun muss ich aber Schluss machen, da meine beiden Kolleginnen aufbrechen wollen und sie mir das Buero zeigen wollen.

 

Weiteres kommt spaeter...

 

Kwaheri (Good bye),

 

Caroline

(0 from 0 votes)
 
meine ersten Tage in Keniahttps://www.mytripblog.org/pg/blog/clamprecht/read/283636/meine-ersten-tage-in-kenia
meine ersten Tage in Kenia
 

nur noch wenige Stunden...   (published in Kenya)

May 4, 2013 by   Comments(2)

, ,

Schönen guten Abend zusammen,

 

mein letzter Abend in Europa neigt sich so langsam dem Ende zu. Morgen früh um 10:50 Uhr geht mein Flieger ab Brüssel. In 24 Stunden sollte ich bereits in Nairobi gelandet sein (Ortszeit 23:40 Uhr). Die erste Nacht werde ich dort verbringen. Am Montag geht es dann nach Nakuru, wo ich dann das Team vor Ort, die Stadt, meine Gastfamilie und wahrscheinlich auch meine Schule (Crater Primary School, https://www.facebook.com/CraterPrimarySchool) kennenlernen werde. Bin ja mal sehr gespannt. Frühestens am Dienstag werde ich meinen Job als Assistant-Teacher beginnen.

 

Koffer und Handgepäck sind gepackt; ich hoffe sehr, dass ich nichts wichtiges vergessen habe Packen für 3 Monate ist nicht so ganz einfach... Ich werde aber sicher sehr bald wissen, ob was fehlt. Seltsamerweise hält sich meine Aufregung noch sehr versteckt

 

In Nakuru (ca. 276.000 Einwohner) gibt es jede Menge Internet-Cafés, sodass ich zuversichtlich bin diesen Blog auch regelmäßig (ein- bis zweimal wöchentlich) zu füllen. Fotos wird es dann natürlich auch geben

 

So, länger wird dieser Blogeintrag nicht. Dafür muss ich zu früh wieder raus.

 

Bis bald,

Caroliné

(0 from 0 votes)
 
nur noch wenige Stunden...https://www.mytripblog.org/pg/blog/clamprecht/read/283231/nur-noch-wenige-stunden
nur noch wenige Stunden...