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meine ersten Tage in Kenia   (published in Kenya)

May 7, 2013 by   Comments(0)

Jambo!

 

Wie ihr euch sicher denken koennt, heisst dies so viel wie Hallo. Aber... das wusste ich schon lange vor meiner Abreise.

 

Sonntag, 5. Mai:

Abflug ab Bruessel um 10:50 Uhr, das bedeutete, dass wir das Haus gegen 6 Uhr morgens verlassen mussten. Hinfahrt ohne Stau etc., daher puenktlich vor Ort. Einchecken, Gepaeckaufgabe, Fruehstuck, Abschied (oh Wunder, traenenlos). Weiter auf den weiten Weg zu Gate T62, dennoch war ich noch vor Boarding-Time dort. Meinen Sitzplatz habe ich sehr schnell gefunden... direkt vor den Tragflaechen, 2 Fenster, super Blick. Leider ein wenig eng - oder genauer - etwas dicht am Sitz des Vordermanns... denn daran befanden sich kleine Fernseher (Tablets), auf denen man einige Filme schauen, die Reiseroute verfolgen und sogar Spiele spielen konnte. Habe einges ausprobiert...

@ Thomas und Jens: Ihr braucht nochmal einen Filmtip? "In Time - Deine Zeit laeuft ab"... Leider habe ich diesen erst hinter unserem Zwischenstop in Bujumbura angefangen, sodass ich ihn nicht zu Ende schaeuen konnte :(

Flug war lang, aber insgesamt okay...

In Nairobi angekommen, Passkontrolle, Gepaeck holen, dann in den Wartebereich. Dort hat mich dann (2 min spaeter) Lucy von ProjectsAbroad abgeholt. Wir fuhren mit dem Taxi etwa 20 min zu einem kleinen netten Hostel am Stadtrand von Nairobi. Wir verabredeten uns fuer 8 Uhr am naechsten Morgen zum Fruehstueck.

Mein Zimmer teilte ich mir mit einer anderen Frau und weiteren 3 leeren Betten :) Keinerlei Moskitoprobleme, sodass ich auch recht schnell eingeschlafen bin.

 

Montag, 6. Mai:

Da ich frueher aufgestanden bin als gedacht, hatte ich noch genuegend Zeit um vor dem Fruehstuck duschen zu gehen. Das tat wirklich gut, da ich noch Mueckenschutz am Koerper hatte :)

Von wegen das Fruehstueck ist klein! Es gab eine halbe Banane, einen Mangosaft, 2 Scheiben Toast, 2 Pfannkuchen, 1 Ruehrei und original kenianischen Tee (mit Milch und Zucker wirklich lecker, pur fast ungeniessbar, imho)

Anschliessend wurden wir wieder von einem Taxi abgeholt und fuhren nach Nairobi-City, um dort in ein Matatu (10-14 Sitzer) zu wechseln... Da bekam ich auch einen ersten Einblick auf den Strassenverkehr... Dieser ist - grob gesagt - grauenhaft... Aber, ich habe das Gefuehl, dass ich mich innerhalb weniger Tage daran gewoehnen werde. Linksverkehr ist kein Problem, aber es wird (von allen Verkehrsteilnehmern!) keinerlei Ruecksicht auf andere genommen.

@ Gerd: nicht zu vergleichen mit Kreta :)

Nach gut 2,5 Stunden kamen wir schliesslich in Nakuru an. Unterwegs habe ich einige Zebras und Antilopen gesehen, aber leider waren wir zu schnell fuer Fotos oder die Tiere waren zu weit weg.

Nakuru ist eine kleine Stadt mit geschaetzten 300000 Einwohnern (genau weiss man das wohl auch nicht). Im Vergleich zu der Millionenstadt Nairobi seeeehhr angenehm.

Dort ging es dann erst einmal ins Buero von ProjectsAbroad. Seltsames Gefuehl, wenn alle Blicke auf einem ruhen und (junge) Maenner einen ansprechen und es gerne haetten, wenn sie mich auf dem Moto-Taxi irgendwo hin fahren koennten :) Ignorieren ist die einfachste Moeglichkeit. Im Buero habe ich ein paar andere Leute kennengelernt und durfte ich mich kurz ausruhen. Dann ging es zusammen mit Lucy und Carol zur City-Introduction... Die wichtigsten Geschaefte und Lokalitaeten wurden mir gezeigt. Theoretisch muesste ich mich in der City jetzt gut auskennen.

Theoretisch, denn ich habe jetzt gerade eben gut eine Stunde nach dem Buero gesucht... nicht gefunden... aber immerhin das Cyber-Cafe... und dort sitzen auch noch zwei andere Freiwillige, die mir gleich zeigen werden wo das Buero ist :)

Anschliessend Mittagessen und weitere kurze Einfuehrung (was machen im Notfall etc.). Und danach ging es mit dem Matatu zu meiner Gastfamilie. Diese war leider nicht komplett da... nur das Hausmaedchen (ich glaube ihr Name ist Dianah)... Ich konnte aber schon mal mein Zimmer beziehen und mir das Grundstueck anschauen. Nett aber sehr einfach eingerichtet, im Haus sehr sauber. (Fotos folgen spaeter.) Sie haben eine etwa drei Monate alte Katze, die einfach nur Pussy genannt wird, zwei Hunde, die tagsueber in einer Art Kaninchenstall gehalten und nachts rausgelassen werden, und dann noch ein paar Huehner. Ein paar Stunden spaeter wurde das Haus dann auch voll: Helen, meine Gastmutter, ihr Sohn Eric, eine Freundin von Helen, ein weiterer junger Mann, von dem ich noch nicht weiss wie ich ihn einzusortieren habe, und meine Noch-Zimmermitbewohnerin Mille (reist in 2 Wochen ab, ist aber jetzt erst einmal ein paar Tage in Mombasa)...

Das Abendessen bestand aus typisch kenianischen Gerichten, Namen weiss ich leider nicht mehr... War aber sehr lecker (ausser der Leber, auf diese koennte ich verzichten).

Dann kurz duschen, telefonieren und noch ein wenig plaudern, Tipps von Mille bekommen, dann ab ins Bett. Im Zimmer war dummerweise recht warm, da ich das Fenster geschlossen hatte. Mal schauen, ob ich es heute mal offen lasse (bin die naechsten Naechte alleine).

 

Dienstag, 7. Mai:

Heute Morgen wurde ich gegen 8:30 Uhr von Carol am Haus abgeholt und mit dem Matatu zur Schule (Crater Primary) gefahren. Die Lehrer - wie auch alle anderen hier - sind sehr nett und heissen mich alle Willkommen. Zunaechst wurde ich in die Nursery (5-7 jaehrige) mitgenommen. Laut, Chaos, aber suess. Sie haben gerade ein Gedicht in Swahili gelernt... Methode: Nachsprechen... oder eher gesagt Nach-Bruellen :D

Die juengeren von ihnen haben dann den Raum gewechselt, ich blieb bei den etwas groesseren. Leider Gottes hatte ich fuer den heutigen Tag noch nichts vorbereitet, da ich sowieso nicht wusste, wie das ablauft. Na ja, konnte nicht viel machen... nur ein wenig Mathe und Aufgaben korrigieren. Fuer morgen werde ich aber etwas ausarbeiten, damit ich auch wirklich helfen kann. Dann gab es gege 13 Uhr noch ein Mittagessen im Staff-Room, bestehend aus Reis, Gemuese und Rind.

 

So, nun muss ich aber Schluss machen, da meine beiden Kolleginnen aufbrechen wollen und sie mir das Buero zeigen wollen.

 

Weiteres kommt spaeter...

 

Kwaheri (Good bye),

 

Caroline

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