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Peru

Recent Blog Posts from Peru

Abschied von Urubamba   (published in Peru)

August 4, 2012 by   Comments (0)

Gestern hiess es fuer mich: Abschied nehmen. Noch nicht endgueltig von Peru, aber von Urubamba, meiner Gastfamilie, den anderen Freiwilligen… Mein letzter Tag in Urubamba kam mir ganz normal vor – dass es das letzte Mal fuer lange Zeit gewesen sein soll, dass ich mich zwischen hupenden Mototaxis hindurch durch von schlafenden Hunden gesaeumte Strassen schlaengele, dass ich auf der Plaza bin und die Menschen aus Urubamba beim Siesta-Halten beobachte, dass ich mit meiner Familie zusammen esse, kann ich mir kaum vorstelle. Das wird mir wohl erst in ein paar Tagen (oder Wochen?) so richtig bewusst werden… Ein letztes Mal in Cusco war ich mit Emma, ein letztes Mal in Pariwana, ein letztes Mal Party auf peruanisch… Gestern sollte dann eher entspannt zu Hause sein. Entspannt ist aber quasi unmoeglich, wenn es darum geht, sein Leben aus drei Monaten in einen doch recht kleinen Koffer zu packen. Er war ja schon vollgestopft, als ich hier ankam und die vier, fuenf Dinge, die ich hier verloren habe, sind nichts im Vergleich zu dem, was ich neu dazugekauft habe!!! Irgendwie hab ich es aber doch geschafft (wenn auch mit ein paar Kilo Uebergewicht, aber was tut man nicht alles, um seinen Lieben zu Hause schoene Dinge mitzubringen…) und nach einem letzten Bummel durch die Strassen Urubambas und einem letzten Brownie bei Miskys gab es dann das letzte Abendessen zu Hause. Wie schon fuer meinen Geburtstag durfte ich mir auch diesmal was wuenschen und Emma einladen. Eine meiner Gastschwestern war auch da – Joab und Alejandra konnten leider nicht kommen…

Zum Abschied habe ich meiner Familie “Dekoartikel” geschenkt: Eine Blumenkerze und einen Schutzengel fuer den Hausaltar. Ich weiss, das ist so ziemlich das Unpersoenlichste, was ...

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J-1 avant le grand départ   (published in Peru)

August 2, 2012 by   Comments (0)

Et voila, nous y sommes presque, plus qu'une petite journée avant de partir à l'aventure!

Sincèrement je suis assez stressée car c'est vraiment l'inconnu, c'est bizarre de se dire que samedi je serai au Pérou pour 5 semaines.

Ma valise est presque bouclée, consulter les listes données par Projects Abroad est vraiment utile! Completée par celle donnée par la gentille demoiselle de AsAdventure et quelques conseils glannés à gauche et à droite, je pense que j'ai pensé à tout (enfin j'espère!).

Par contre je viens de lire qu'en été il n'y a pas 6 heures de décalage mais 7 entre le Pérou et la Belgique! Ben oui ils ne changent pas l'heure d'été/d'hiver!! Donc midi en Belgique = 5H00 du matin au Pérou :)

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Perú, te quiero!   (published in Peru)

July 30, 2012 by   Comments (2)

 

 

Ja, ich habe mich verliebt. In dieses Land und die Menschen hier; in die wunderbare und so vielfaeltige Landschaft; in die peruanischen Traditionen, Taenze und Musik.

 

So vieles ist so anders als in Deutschland. Wenn man im Colectivo keinen Sitzplatz mehr bekommen hat und den ganzen Weg lang stehen muss, kriegt man nicht nur von allen Seiten boese Blicke zugeworfen, wenn man jemanden mal aus Versehen mit seinem Rucksack beruehrt hat, sondern bekommt von seinen Mitfahrern mit Sitzplatz sogar angeboten, sich auf ihrer Schulter abzustuetzen. Fast alle, mit denen ich hier geredet habe, sind wahnsinnig stolz auf ihr Land und das Laecheln, das sich auf ihrem Gesicht ausbreitet, wenn man auf ihre Frage “Gefaellt dir Peru?” mit “Ja, natuerlich, es gefaellt mir super gut!” antwortet, ist kaum zu beschreiben…

Was mich auch beeindruckt ist, dass alle das Leben hier so viel lockerer sehen als die meisten in Deutschland und sich so alles viel leichter machen. Wenn etwas nicht klappt, denkt man sich einfach “Okay, dann muss ich eben warten.” oder “ Na gut, vielleicht naechstes Mal.” So verliert man tausendmal weniger Zeit und Nerven als wenn man sich ueber jede Kleinigkeit unwahrscheinlich aergert und aufregt…

Die Kinder sind so froehlich; in der Schule wollen immer alle tanzen und wenn man ein Lied singt, singen wirklich alle mit (nicht im Sinne von "singen" in der Schule zu Hause, wo man bzw. ich eher unauffaellig den Mund bewege und mehr oder weniger die Melodie mitsumme..). Sie wissen zwar nicht, was eine Sauna ist oder Bowling oder American Football, aber wenn man dann sagt "Ein Football hat ungefaehr die Form einer Papaya", wissen alle Bescheid. In Deutschland muesste man es wohl eher ...

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"Winter, Sonne, Sonnenschein!"   (published in Peru)

July 30, 2012 by   Comments (0)

 

Am Samstag war er dann endlich da – der langersehnte Tag zum Ausruhen und Entspannen. Der Tag, den wir so verbringen konnten, wie wir uns eigentlich die ganze Reise nach Ica vorgestellt hatten – am Pool, mit Sonne und Duenenblick… Ohne Hektik, ohne Stress. Ein “Cusqueña”-Bier in der Hand, zwei Meter bis zur Bar, um ein Neues zu bestellen…

Ja, das ist Urlaub! Es war zwar nur ein Tag, abends musste ich wieder mit dem Bus zurueck nach Cusco… Aber trotzdem war es genau das, was ich gebraucht habe und seeeehr entspannend!!!

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Tour nach Nazca   (published in Peru)

July 30, 2012 by   Comments (2)

 

Das war also unser Plan fuer Freitag: Eine Tour ins Nazca-Tal mit verschiedenen Stopps; Schwerpunkt natuerlich die “Nazca-Linien”. Um halb sieben wurden wir in unserem Hotel abgeholt und dann ging die Fahrt los. Ausser uns waren nur peruanische Touristen mit dabei – das ist immer ein gutes Zeichen dafuer, ein gutes Angebot erhascht zu haben und nicht auf eine voellig ueberteuerte Touristenfalle reingefallen zu sein ;)

Zuerst haben wir bei einer Steinformation angehalten, die aussah wie ein menschliches Gesicht. Nachdem alle ein paar Fotos gemacht hatten, ging es weiter bis zu einem Orangenstand. Hier gibt es sehr viele Orangenbaeume und im Moment ist Erntezeit; das heisst, wir hatten alle die Moeglichkeit, frische Orangen zu probieren und zu kaufen. Dass wir das auch gemacht haben (also das kaufen) hat sich im Nachhinein im Rueckblick auf diesen Tag als eine sehr weise Entscheidung herausgestellt...

Von da aus ging es weiter bis zum Museum „Maria Reiche“. Diese deutsche Wissenschaftlerin hat im 20. Jahrhundert die Nazca-Linien erforscht und zum ersten Mal richtige Theorien darueber aufgestellt und die Linien und Bilder vermessen und aufgezeichnet. Die Nazca-Linien sind sogenannte „Scharrbilder“, das heisst, sie sind entstanden, indem Menschen die oberste Gesteinschicht in der Wuestenlandschaft weggekratzt haben und so unter der roetlich gefaerbten Oberflaeche weisses Gestein freigelegt haben. Zu erkennen sind nicht nur viele Linien und geometrische Zeichnungen, sondern auch viele Bilder und Figuren. Alle sind etwa 2000 Jahre alt! Und immer noch zu sehen – kein Wunder, es regnet in dieser Region alle zwei Jahre mal eine halbe Stunde... Warum die Menschen der sogenannten „Nazca-Kultur“ diese Bilder ...

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