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February 26, 2012 by Vivien S.
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Ich bin jetzt schon seit fast 3 Monaten in Peru und werde oft gefragt, ob ich denn kein Heimweh habe. Ehrlich gesagt: nein. Natürlich gibt es Dinge, die ich vermisse, z.B. die gute schwäbische Küche. Aber ich bin in absehbarer Zeit wieder zu Hause, daher fällt es mir nicht schwer, so fern der Heimat zu sein. Abgesehen davon kommt genügen Heimat zu mir:
Egal, wohin ich gehe, ob Puno, Arequipa oder einfach nur Pisac – überall trifft man auf Deutsche! Die meisten Freiwilligen hier kommen zwar ganz klar aus Dänemark, die meisten Touristen in Peru jedoch (zumindest erscheint es mir so) aus Deutschland! Die sind einfach überall – an Nachbartischen in Restaurants, im selben Hotel oder in Reisegruppen bei Sehenswürdigkeiten. Jedes Mal. In Puno saßen im Restaurant sogar zwei Mädchen aus Stuttgart an unserem Nachbartisch!
Auch hier in Pisac höre ich ständig deutsch, was u.a. daran liegt, dass hier einige Deutsche leben. Solange ich also hin und wieder meine Muttersprache höre, fühle ich mich fast schon wie zu Hause!
February 25, 2012 by Vivien S.
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...das ist der Spitzname, den manche der Organisation geben – und das nicht ganz zu Unrecht: als Ausländer fällt man hier natürlich auf, vor allem, wenn man europäisch aussieht. Daher wird man auch öfter angesprochen. An sich ist es kein Problem, sich mit Peruanern einzulassen – das ist schließlich die eigene Privatangelegenheit –, jedoch sollte man bedenken, dass einige Peruaner durchaus andere Vorstellungen und somit andere Erwartungen an eine Beziehung haben, als die meisten von uns. So wurde z.B. einmal einer Freiwilligen hier schon nach einer Woche ein Heiratsantrag gemacht!
Und gelegentlich kann es vorkommen, dass Peruanerinnen erwarten, dass ihr europäischer Freund selbstverständlich alles bezahlt... das gilt aber natürlich nicht für alle.
February 25, 2012 by Vivien S.
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Als die 6 Wochen des Lehrerintensivkurses vorbei waren, gab es eine Zeremonie, wo die Teilnehmer ihre Zertifikate erhielten, welche es ihnen in Zukunft erleichtern werden, eine Stelle zu finden oder mehr Lohn zu erhalten. Es war eine kurzweilige und zum Teil sehr amüsante Veranstaltung, da sämtliche Klassen einen kleinen Auftritt einstudiert hatten, wie z.B. ein Lied, einen kleinen Sketch oder gar einen Tanz (in dem Fall dann zu einem englischsprachigen Lied). Am Ende erhielten sogar wir Freiwilligen Zertifikate, die bestätigen, dass wir an besagtem (200-stündigen) Programm als Tutoren teilgenommen haben – zwar alles auf Spanisch, aber immerhin!
Am selben Abend haben wir dann noch ein sehr schönes Abendessen für die Freiwilligen organisiert – die meisten verlassen Peru schon wieder, sie waren nur für die Dauer dieses Projekts hier.
February 25, 2012 by Vivien S.
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An einem Nachmittag noch während des Lehrerprogramms in Cusco, war mir noch nicht danach, wieder zurück nach Pisac zu fahren – ich war ohnehin länger in Cusco geblieben, da meine Klasse meine „Lehrer-Partnerin“ und mich zum Abschiedsmittagessen eingeladen hatte.
Also bin ich in Cusco zunächst in ein Internetcafe gegangen, wo ich dann zufällig meinen Gastbruder getroffen habe, der sich ebenfalls die Zeit vertrieb, bis sein Fußballtraining anfangen würde. Daher sind wir noch gemeinsam in ein kleines Cafe gegangen und anschließend zum Fußbaltraining gefahren – ich hatte kurzerhand beschlossen, mitzugehen und zuzuschauen, immerhin wohnen die meisten der anderen Freiwilligen des Fußballprojektes ebenfalls in Pisac und sind Freunde von mir. Daher hat es mir Spaß gemacht, ihnen beim Trainieren der verschiedenen Altersgruppen zuzusehen und Fotos zu machen.
Während des Trainings habe ich (leider) festgestellt, dass die meisten, vor allem der jüngeren Kinder kaum folgen und oft scheint es auch nur mit „erhobener Stimme“ zu funktionieren... das ist wirklich schade und auch anstrengend für die Freiwilligen.
Ich habe allerdings gleich einmal Freundschaft mit drei kleinen Zuschauerinnen geschlossen – oder viel mehr sie mit mir. Das war wirklich goldig. Eine von ihnen ist offenbar die Tochter einer berühmten peruanischen Sängerin, die ich allerdings nicht kenne – ich habe mir jedoch den Namen geben lassen und werde sie googeln!
February 25, 2012 by Julie Higham
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It's very late on Saturday evening and we have a big day planned tomorrow to visit Conor in the Massai Village. We were late home from a long but great day out! Tanz-hands for lunch on Burger Day! Then to Arusha to stop in at Africafe for a soda before we hit the Massai Markets for possibly the last time. Back to Africafe for another refreshment and meet up with Beth, Cara, and Nathan before we head off to Blue Heron for Pizza dinner.
A great day but I just want to tell you about two lovely stories from Friday ...... Firstly we were on the dala dala for our trip from Kilala to Nkoaranga and all four of us sat in the very back and waited patiently for the bus to fill. One lady in front of us and then an elderly lady with her young daughter or granddaughter sat next to the lady in front. By my calculations the yound lady looked about six months pregnant but we all felt she was possibly in labour and sure enough she was. She sat so awkwardly on the seat and not a murmur from her mouth but the most overwhelming waves of pain (as I remember) were making her hold the seat in front with a grip so tight to keep her upright and perhaps not slide off the seat in exhaustion. She fidgeted the whole time we waited for the bus to fill and for the very long journey up the hill of all hills! We wish we had realised sooner that she was in labour and we all would have hailed a taxi for her and paid for it but it was too late and knowing very little swahili would have only hindered our endeavours - yet another great reason to KNOW SWAHILI!
Finally at the end of the road and we waited patiently for her to make her way off the dala dala but it wasn't easy and knowing her pain I just wished we could have lifted her up and carried ...
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